Längere Zahlungsziele für treue Kunden

Wir finden eine gemeinsame Lösung.

Jeder Bestellung liegt eine Rechnung bei. Welchen Betrag Sie selbst übernehmen müssen, ist abhängig von der Art Ihrer Krankenversicherung:

Als gesetzlich Versicherter leisten Sie eine Zuzahlung, als privat Versicherter oder Beihilfeberechtigter tragen Sie die Arzneimittelkosten zunächst komplett selbst (bis zur Erstattung durch Ihre private Krankenversicherung bzw. Beihilfestelle).

Unabhängig davon, ob Sie gesetzlich oder privat versichert sind: Machen Sie sich bitte keine Sorgen um die Beträge und die Zahlungsziele!

Wir haben für Sie komfortable Zahlungsziele hinterlegt, so dass Sie die großen Summen nicht vorstrecken müssen.  Für Alle Fragen zur Abrechnung wenden Sie sich an Ihre Ansprechpartnerin Laura Wontke. Auch bei eventuell auftretenden Problemen finden wir gemeinsam eine Lösung.


Ihre Möglichkeiten im Einzelnen:

Gesetzliche Krankenversicherungen

Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse werden Sie an den Arzneimittelkosten über eine Zuzahlung beteiligt. Öffentliche Apotheken, wie die ABF-Apotheke, müssen Ihnen diese Zuzahlung in Rechnung stellen und den Betrag anschließend an die Kasse abführen. Davon ausgenommen sind zuzahlungsbefreite Personen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter dem Punkt Zuzahlung bei Faktorpräparaten.

Ihren Rechnungsbetrag begleichen Sie wahlweise per Überweisung oder ganz bequem per Lastschriftenmandat. Hierfür schicken Sie uns bitte das unterschriebene Lastschriftenmandat zusammen mit dem Rezept oder separat für Folgebestellungen zu. Oder Sie erteilen uns den Auftrag direkt per Mausklick bei Ihrer Bestellung im Webshop.

Sie lösen Ihr Rezept direkt bei uns in der Apotheke ein? Hier können Sie natürlich gerne in bar bezahlen oder bargeldlos mit Ihrer EC-Karte, Visa Card oder Master Card.

Wenn Sie von einer Arzneimittelzuzahlung befreit sind, ist dies normalerweise auch auf dem Rezept ersichtlich. Sie müssen daher nichts weiter unternehmen und natürlich keine Zuzahlung leisten. Sollten Sie dennoch eine Rechnung erhalten, weisen Sie uns bitte umgehend darauf hin. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Punkt Zuzahlungsbefreiung.

Private Krankenversicherungen

Als Mitglied einer privaten Krankenversicherung tragen Sie die Arzneimittelkosten im Normalfall zunächst selbst und rechnen diese Kosten anschließend mit Ihrer Krankenversicherung ab. Ihr Vorteil bei uns: Wir räumen Ihnen bei Ihren Medikamentenbestellungen ein Zahlungsziel von mindestens vier Wochen ein, damit Sie Ihre Arzneimittelkosten nicht vorstrecken müssen. Sollten diese vier Wochen einmal nicht ausreichen, rufen Sie uns bitte kurz an und wir finden schnell eine individuelle Lösung.

Für die Kostenerstattung durch Ihre Krankenkasse erhalten Sie von uns die Rechnung und das gestempelte Rezept zurück. Beides reichen Sie dann bei Ihrer Kasse ein und erhalten die Kosten zurückerstattet. Erst dann bezahlen Sie unsere Rechnung ganz einfach per Überweisung.

Darüber hinaus haben Sie auch die Möglichkeit, die Abrechnung mit Ihrer Kasse auf uns zu übertragen. Hierfür müssen Sie einen Antrag zur Direktabrechnung bei Ihrer Krankenversicherung stellen. Dafür hat jede Kasse ihren eigenen Ablauf, so dass Sie diesen erfragen müssen. Gerne unterstützen wir Sie dabei oder übernehmen die Kommunikation mit Ihrer Kasse gleich ganz. Am besten Sie rufen Ihre Ansprechpartnerin Laura Wontke unter der 0911 723 01-115 an. Sie wird Ihnen schnell und unkompliziert weiterhelfen.  

Sie bevorzugen die Direktabrechnung, benötigen Ihr Präparat aber gleich? Kein Problem, bestellen Sie ganz normal bei uns! Die Zahlung der ersten Bestellung erfolgt durch Überweisung. Parallel stellen Sie bitte den Antrag auf Direktabrechnung. Damit müssen Sie sich bei allen weiteren Bestellungen keine Gedanken mehr über die Zahlung machen.

Beihilfe und Restkostenversicherung

Beihilfeberechtigte tragen ihre Arzneimittelkosten erst einmal selbst und rechnen die Kosten anschließend mit ihrer Beihilfestelle ab. Wir räumen Ihnen bei Ihren Medikamentenbestellungen ein Zahlungsziel von vier Wochen ein, damit Sie als Beihilfeberechtigte(r) Ihre Arzneimittelkosten nicht vorstrecken müssen. Sollten diese vier Wochen einmal nicht ausreichen, rufen Sie uns bitte kurz an und wir finden schnell eine individuelle Lösung.

Für die Kostenerstattung durch Ihre Krankenkasse erhalten Sie von uns die Rechnung und das gestempelte Rezept zurück. Zusätzlich auch beide Dokumente in Kopie. Diese Kopien reichen Sie bitte zusammen mit dem Antrag auf Kostenerstattung bei Ihrer Beihilfestelle ein. Diese erstattet Ihnen anteilig die Kosten. Den Restbetrag erhalten Sie dann von Ihrer privaten Zusatzversicherung (Restkostenversicherung).

Die Zahlung an uns nehmen Sie erst vor, wenn Sie die Kostenerstattung erhalten haben. Den Rechnungsbetrag können Sie ganz bequem überweisen.

Beihilfestellen bieten normalerweise keine Direktabrechnung mit Apotheken an. Es gibt aber Ausnahmen. Wenn Sie eine Direktabrechnung wünschen, klären wir dies gerne individuell für Sie mit Ihrer Beihilfestelle. Mit der privaten Zusatzversicherung ist eine Direktabrechnung über den Restkostenbetrag möglich. Weitere Informationen hierzu finden im Absatz Private Krankenversicherung.


Zuzahlung bei Faktorpräparaten

Gesetzliche Krankenkassen erheben eine Beteiligung an den Arzneimittelkosten in Form einer Zuzahlung. Als öffentliche Apotheke sind wir gesetzlich verpflichtet, von Ihnen diese Zuzahlung bei Ihrer Medikamentenbestellung einzuziehen und ohne Abzüge an Ihre Kasse weiterzuleiten. Die Zuzahlung entspricht 10 % des Arzneimittelpreises, wenigstens aber 5 € und maximal 10 €. Die Zuzahlung wird pro verordnetes Medikament erhoben.

Da Faktorpräparate bisher nur als Einzelpackungen (N1) erhältlich sind und so abgegeben werden, können Zuzahlungen bei mehreren Packungen schnell teuer werden. Darum hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen mehrere Packungen (max. 30) zu einer Abgabe zusammenzustellen, wodurch sich die Höhe der Zuzahlung bedeutend reduzieren lässt. Diese sogenannte Bündelung kann Ihr Arzt oder Ihr Apotheker veranlassen. Die dafür notwendige Änderung im Gesetzestext tritt im September 2020 in Kraft und ist Teil des Gesetzes für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV).

Übrigens ist diese Zuzahlungspflicht auch bei den Faktorpräparaten nichts Neues: Sie hätte bereits in der Vergangenheit durch die abgebenden Zentren eingefordert werden sollen. Die abgebenden Apotheken werden diesbezüglich nun strikter kontrolliert, so dass ein Erlass der Zuzahlungspflicht leider nicht möglich ist – außer natürlich, es besteht eine Zuzahlungsbefreiung.

Zuzahlungsbefreiung bei Hämophilie

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind vollständig von der Zuzahlung befreit.

Auch Menschen mit chronischen Erkrankungen – und damit auch alle Hämophilie-Patienten – können sich von der Zuzahlungspflicht befreien lassen. Voraussetzungen für eine Befreiung: Sie müssen sich für dieselbe Erkrankung in Dauerbehandlung befinden und mindestens ein Jahr lang Zuzahlungen in Höhe von 1 % des Bruttojahreseinkommens des gesamten Haushalts aufbringen. Dazu zählen auch die Zuzahlungen zu anderen Medikamenten. Sind diese Voraussetzungen bei Ihnen erfüllt, stellen Sie einen entsprechenden Antrag bei Ihrer Krankenkasse.

Bei allen Fragen zur Zuzahlung und zur Zuzahlungsbefreiung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Rufen Sie uns an unter der Nummer 0911 723 01-115 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an haemophilie@remove-this.a-b-f.de.

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin Laura Wontke

Sie haben Fragen oder Wünsche zu Ihrer Hämophilie-Versorgung? Laura Wontke ist mit ihrem Team für Sie da. Sie erreichen Sie unter 0911 723 01-115 oder unter haemophilie@remove-this.a-b-f.de.

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